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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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über alle Ahnung reichlich ausgefallen war; ich sah herr-liche Bauwerke erstehen, ich sah Fabriken und Arbeitsstätten,in welchen es von thätigen Menschen wimmelte, ich sahStraßen, Eisenbahnen und Telegraphen, ich gewahrte wiesich die Menschen durch allerhand Maschinen die Arbeitleicht machten, (wie sie selbst die Natur in ihren Reizenzu'vervollkommnen strebten) und freute mich innig.Sieh,"sagte mein Führer,es ist herrlich zu schauen, wie dererwachte und aufgeklärte Menschengeist wirkt. Du siehsthier nur das Wenigste. Sein Schaffen geschieht verborgenvor den Menschenaugen. Daß der Aberglaube und derBetrug mehr und mehr von der Welt schwindet, daß dasRecht mehr zur Geltung kommt, daß die Wahrheit trotzaller List und Schlauheit der Pfaffen niemals untergeht,das ist zum großen Theil ihr Werk. Doch nun sieh durchdieses Glas!" Ich sah in eine weite Ebene hinaus, dievom Monde beleuchtet war, rauh aussah und wenig Er-freuliches bot. Ganz im Hintergründe erblickte ich einenMann, der heftig zu frieren schien und vergebens nachdem Monde blickte, um Wärme von ihm zu erhalten.Was soll das sein?"Nur ein Bild! Du siehst, derMann hat Licht aber keine Wärme, und die Natur umihn hat Alles abgelegt, was ihn sonst erfreute. DiePhilosophie und auch die Naturwissenschaft machen vieleMenschen zu Freigeistern, zu kalten Zweiflern, die anAllem rütteln, die zum Theil auch absprechende Materialistenwerden, denen der Geist eine Lüge, und sein Glück eineChimäre ist; oder sie werfen den Menschen auf fixe Ideen,die entweder zu Quälgeistern für ihn, oder gar zu Führernins Irrenhaus werden; oder sie machen die Menschengleichgültig für Alles, was nicht zu berechnen ist; diese