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Einige Worte sollen den Geist dieses Vortrages andeuten.Feßler sagt: „Unwürdig nenne ich hier nicht den ent-nervten Wollüstling, den Verführer der Unschuld, denUnterdrücker der Witwen und Waisen, den Verfolger derWahrheit, denn noch ist keine Freimaurerloge zu demGrade von Nichtswürdigkeit herabgesunken, um Menschendieser Art in ihre Mitte aufzunehmen und die verdienteVerachtung mit ihnen zu theilen. Aber soll es besserwerden mit uns, so müssen wir auch moralisch verstüm-melte Menschen für unwürdig erklären, ihnen unsere Kreiseverschließen, und im Falle sich doch Einer oder der Anderevon ihnen unter uns eingeschlichcn hätte, sie von weiternFortschritten und näherer Theilnahme an unfern Angelegen-heiten zurückhalten." O wenn doch jede Loge der heutigenZeit fest an diesen Worten hielte und sie ausführte inihrer ganzen Strenge! — Bald nach diesem Vortrage desBr. Feßler errichtete der Br. Kortum eine neue Loge:„zum Biedermann." Ein vollständig gereinigtes Systemtrat darin auf und es war nichts zu hören und zu sehen,was nicht vor dem Richterstuhl der Vernunft die strengstePrüfung ausgehalten hätte. Ein Wort aus der Weihrededes Br. Kortum beweist dies schon: „Die Freimaurereiist einem Arzneimittel gleich, das in den Händen eineserfahrnen Arztes Wunder thun kann, aber von einemCharlatan gegeben, Menschen würget." Die neue Logeerlangte auch bald die Sympathien anderer Logen in Wienund schon sollte eine Vereinigung derselben mit der Logezum Biedermann angebahnt werden, als das bekannteHandbillet des Kaisers erschien, in welchem er aussprach,daß ihm die Geheimnisse der sogenannten Frei-maurerschast eben so unbewußt seien, als er