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Altar der Wahrheit und der Gerechtigkeit. Wohl Dir!Du brauchst nicht zu erröthen. Von Schritt zu Schritthaben wir Dich auf Deiner Laufbahn begleitet, und oftwaren wir Dir nahe, wo Du es nicht glaubtest. Duhast Dein Versprechen gehalten, Du hast Deine Wande-rung vollendet, mit dem rechten Geist der Liebe, derStrebsamkeit und der Gottesfurcht. Ja Du Haft Thatenbereits gethan, die uns tiefer in Dein Herz blicken lassen,obgleich wir nur schwache Herzenskundige sind. Du hasteinmal einen Deiner Genossen, der bereits dem Untergangeanheimgefallen war, durch Deine liebende Fürsorge ge-rettet; Du hast Dich durch die Umstrickungen einer leiden-schaftlichen Liebe siegreich und mit Ehren hindurch ge-kämpft; Du hast den Preis gewonnen bei einer natur-wissenschaftlichen Aufgabe und denselben einer armen Familiezugesandt. Sprich, ists nicht also?" Ein leises bescheidnesJa erfolgte. „Nun denn," sprach der Meister, „so bistDu Werth, der Unsrige zu sein. Tritt heran an dieStufen des Altars, und gelobe, daß Du zeit deines Lebensdas Gute in der Welt so erstreben willst, wie Du csbisher gethan; gelobe, daß Du alles Glück, Vermögen,Gewalt, kurz was der Himmel Dir schenken wird, nichtallein zu Deinem Nutzen, sondern namentlich zu GottesEhre, und zu der Menschheit Wohl benutzen willst!"Der Jüngling gelobte. Ein feierlicher Augenblick trat ein.Der Meister nahm ihn auf und sprach nach der Aufnahme:„Nun sind die Würfel gefallen, Du gehörst jetzt für alleZeiten dem Menschheitsbunde an, der nur Liebe säen willin einer Welt, wo Haß und Zwietracht ihre blutigenFurchen ziehen; der eine Kette schlingt um die zerstreutenGeister auf dem Erdenrunde, die für Wahrheit, Recht