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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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oder zum Fleischer, oder zum Bäcker, da wurde eingekauftund berechnet. Wurden die Kinder auf diese Weise auchkeine mathematischen Helden, sie wurden Rechner für'sHaus und das war für diese Leute ganz recht. Aber großwar er als Seelsorger, und er ging .öfters in die Häuserund sah sich nach den Kindern um, beobachtete was siemachten; und gab er dann Rathschläge, so wurden siegern befolgt, weil sie eben von ihm kamen. Das Drolligstewar seine Vorliebe zur Gärtnerei, die fast in Leidenschaftüberging; er hatte allein gegen 20 30 Aurikelarten,und wer zu ihm kam, durfte nicht fort, ohne sie gesehenzu haben. Dabei sah er dem Beschauer fortwährend scharfins Gesicht, um zu erkennen, ob und wie sehr derselbesich freue. Denn sagte er, daraus ziehe ich den Schluß,ob ein Mensch noch unverdorben ist oder nicht. MeinGärtchen ist der Probirstein; wer noch Sinn für Naturhat, für dies erhabene Buch unsers Schöpfers, aus demist Alles zu machen. Doch genug von den Eigenthümlich-keiten dieses Mannes; der Leser wird ihn ohnedies weiterkennen lernen. Es war ein schöner Maiabend, als erstillselig mit der Tonpfeife im Munde, an der Seite seinerGattin wieder unter der Linde saß, da rollte ein Wagenvor, hielt an und Herausstieg ein anständig gekleideterMann.Ist hier das Schulhaus?" fragte er. Als derSchulmeister aufgestanden war, ehrerbietig und freundlichgegrüßt und die Frage bejaht hatte, ging der Fremdewieder zum Wagen, hob einen dreijährigen Knaben herausund führte ihn mit zu dem Schulmeister. Dieser nahmden Knaben sofort auf den Schooß, herzte und liebkosteihn und fragte dabei, was ihm die Ehre dieses Besuchsgebe. Der Fremde, welcher sich zu dem Schulmeister auf