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Die Hexe
Entstehung
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Auf der höchsten Felsenspitze,Sturmumbraust, ob schwarzem Abgrund,Sitzt ein Meid, in hehrer Schönheit;Wunderbar des Leibes Biegung,wie sie auf die Hand sich aufstützt.

Leicht sich ob der Tiefe schaukelnd,

Ruht das eine Lein gewichtlosAuf dem andern, das sich rundendUnterschlägt, in weicher Biegung.

Line Schlange hält die Rechte,

Achtlos, wie das Thier sich windetKrümmt und sträubt und giftig züngelt,Ohnmächtig, der schönen FingerFestem Drucke zu entgleiten.

Roth das Haar; es wogt gewaltig,Flammengleich hinaus, im Sturme,

Naht den Wolken, fängt die Blitze,

Die sich durch die Strähne schlängeln,

An dem Weib herniedergleiten,

Um dann eine RiesentanneBis zur Wurzel zu zersplittern;

Und im lodernd Hellen Brande,

Der von Baum zu Baum sich fortwälzt,