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4 (1786) Patriotische Phantasien
Entstehung
Seite
412
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Zir Etwas zur Naturgeschichte

werden mußten, bis sie sich selbst ernähren konnten. Auchsetzte er sein ganzes ansehnliches Vermögen dabev zu, undwas ihm in der ersten Zeit seine Colonisten an Zinsfcüch-tcn entrichteten, ward guten Theils zu ihrem eignen Be-sten wieder verwandt, indem er ihnen nicht allein eineMühle, sondern auch eine Schule und Kirche bauen ließ,und einen Pastor und Richter hielt. Sein Sohn undErbe trat nach seinem Tode in des Vaters Fußstapfenund Rechte, und wandte ebenfalls alles an, um seineInsel mir ihren Einwohnern glücklich zu machen. Dieseverhielten sich dagegen ruhig und fromm, und warenfroh einen Herrn zu haben, der zu rechter Zeit sparcte,und ihnen zur Zeit der Roth seinen Vorrats) cröfnete.Keiner dachte ans Weggehen, auch war dazu kein Schiffvorhanden, und vielleicht hätten sie auch nie daran ge-dacht, wenn nicht während den jetzigen AmerikanischenUnruhen ein Kaper dahin verschlagen wäre, der ihnenvon dem glücklichen Zustande andrer Colonien, und be-sonders von der darinn herrschenden Frcyheil ein so rei-zendes Bild gemacht hatte, daß alles was sich auf derInsel befand, und besonders die Jugend beyderley Ge-schlechts sich auf einmal versetzte mit ihm davon zu ge-hen, um diese goldne Frcyheit zu küssen. Die Coloniehatte sich damals noch nicht so stark vermehret, daß sieeine solche Auswanderung vertragen konnte. Der jungeRobinson widersctzte sich also derselben; und verlangtedaß sie da bleiben sollten. Allein die aufgebrachte Ju-gend, von dem Kaper angestammt und unterstützt, fragteihn stürmisch: ob er sie dann als Leibeigne behandelnwollte? ob nicht ihre Väter als freye Engländer mit ihmzur Sec gegangen wären? und wo der Contrakt wäre,wodurch sie sich und ihre Nachkommen ewig dem Jocheuntergeben hätten, was man ihnen jetzt auflegen wollte?

Mein