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Der Capittrsarsoldat.
Kirche verbietet, mit dem vergießen desselben zu ihrerverthcisigung, verwechselt, und den Banne,listen wieden Lehnmann, mit jenen Blutdürstigen Söldnern in EineKlasse gesetzt haben. Denn sie konnten unter diesem Schil-de einen Bärenhäuter unbeschnnpft in die Tasche stecken,und jeden ehrlichen Kerl beleidigen, ohne daß sie nökhighatten, ihm zu Kampfe zu stehen. Auch mochten die Wer-bungen überhaupt, wodurch ein Herr, wenn er nur Geldhat, sich auf eine kurze Zeit dem mächtigsten gleich stellenund alles, wasmit Geschlvindigkeitzu erobern steht, ebenso gut, wie jener, erobern kann, der Kirche und demPapste nicht sonderlich gefallen. Vielleicht schwebte denKirchenvätern auch der entsetzliche Unfug vor Augen,welchen die Lanzkncchte, die Uelssrcs, und andre auf Con-tracte dienende Truppen, im igten, izten und i6tenJahrhunderte, überall anrichteten. Allein ich getrauees mir gegen jeden Kanonisten zu behaupten, daß derechte Sinn der Kirchengesetze es keinem Weltgeistlichenverboten habe, im Heerbann mit auszuziehen, oder seinLehn in Person zu verdienen: nichts hinderend, daß nachdem Lehnrechte die Pfaffen Lehnrccht.es darben sollten.Denn durch diese Regel suchte sich blos dcr weltliche Staatgegen den geistlichen zu decken, der nicht gezwungen wer-den konnte, sein Lehn in Person zu verdienen. Konnteaber ein Weltgeistlicher, wenn er wollte, im Heerbannmit ausziehen, und sein Lehn in Person verdienen: sokann er auch Dienste unter der jetzigen beständigen Mi-lch nehmen, die nach der heutigen Lage unsrer Verfas-sung, und aller Umstände, zur Vertheidigung der Kirche,des Reichs, und des Landes, unterhalten werden muß.
Wir sind nicht mehr in den Zeiten, worin jederChrist Buße thun muß, wenn er auch in dem gerechtesten.Kriege seinen Feind erschlagen hätte. Wir fragen auch
nicht