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4 (1786) Patriotische Phantasien
Entstehung
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Eine kurze Nachricht

Ihren Ursprung leiteten sie selbst von Cnrl dem Gros-sen her, und die Gelehrten, welche diese ihre Meinungunterstützen, haben es höchstwahrscheinlich gemacht, daßsie ihr Dascyn den Earolinaischcn Commissarien (mlili,per,tcmpors ällcurlentibus) zu danken hätten. Dic>e ver-hielten sich eben so wie die jetzigen archidiaconalischcnCommissarien, reiseten des Jahrs ein oder mehrmal indie ihnen angewiesenen Districke, und hielten in denselbenihre Sitzungen, Namens des Kaisers, oder unter Kö-nigs Bann; wobcy ein jeder der entweder etwas gegendie ordentlichen Beamten anzubringen, oder doch sonsteine Beschwerde hatte, welche nicht anders als durch denKayser selbst gehoben werden mochte, sich angeben konnte.Insbesondre aber untersuchten und bcstrascten diese Com-nüssarien diejenigen Verbrechen- deren Bestrafung derKayser sich selbst Vorbehalten hatte; und wie es über-haupt scheinet, daß der ordentliche Richter nicht andersals ;ur Erhaltung, das ist zur Genugthuung mit Grlderichten konnte: also mochten jene Commissarien über alleVerbrechen richten, welche entweder der Kayser für un-,abldslich erklärt, oder der Verbrecher selbst dadurch, daßer sich zur Genugthuung vor seinem vrdenlltchen Richternicht bequemen wollte, unadlöslich gemacht hatte.

Die Natur dieser Anstalt erforderte zwcycrlcp- alserstlich eine öffentliche und geheime Sitzung. Denn daunter den uuablöslichen Verbrechen, Ketzcrey, Zaube-rey und Kirchenraud mit begriffen waren: so ließ sich dar-über nicht vor dem ganzen Volke inquiriren; und so warddie Commission wahrscheinlich eben wie unsre Sende, erst«nt dem versammleten Volke eröffnet, und hernach miteurem Siillgerichte beschlossen, Zweytens erforderte sie,weil di« Commissarien sich nicht lange aufhalten konnten,

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