182 Was will aus unserm Garn.
französischer, Colonien ist nichts freyer, und was die eng,lischen Colonien an Linnen und Garn aus Europa ge»brauchten, mußten sie aus einem englischen Hafen ziehen»und § p. C. davon bezahlen.
Nun hielten die Holländer für alle diese vier Natio-nen schon seit langer Zeit einen Markt zu St Eustachius,worauf nicht allein der portugiesische Amerikaner seinezehn, der spanische seine vierzig, und der englische seinefünfp. C. ersparen, sondern auch, was er dahin zumVerkauf brachte, und was sonst abermals nicht andersals unter einer neuen Auflage, und auf portugiesischen,spanischen und englischen Schiffen nach den europäischenHafen jeder Nation gebracht werden durfte, frcy ver-kaufte, wenn er die Gefahr der Strafe, die jede Nationauf diese Defraudation gesetzt hatte, stehen wollte.
So lange die Engländer mit ihren Colonisten einigwaren, kamen diese selten dahin; es verlohnte sich um 5p. C. zu ersparen, für einen Engländer nicht die Mühe,ein Betrüger zu werden; man passete auch in den ameri-kanischen Hafen sehr scharf auf. Auch kamen selten diePortugiesen und Franzosen dahin, weil die Auflage vonio p. C. noch zu ertragen war. Immer aber und seitmehr als fünfzig Jahren hat der schwere Jmpost von 4ap. C. die spanischen Indianer in die Versuchung gesetzt,sich auf St. Eustachius mit europäischen Maaren zu ver«sorgen, und solche dort gegen ihre Producte frey einzu-tauschen.
So bald die Unruhen in Amerika ausbrachen, gien-gen die englischen Colonisten, welche entweder zu schwachwaren gerade zu nach Europa zu handeln, oder den Wegdahin zu unsicher hielten, nach Eustachius, wo ihnen dieHolländer alles was ihr Herz begehrte, entgegen brach-ten,