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Über die Hausurnen : besonders über die Hausurnen vom Albaner-Gebirge
Entstehung
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Zweifel heidnischen Ursprunges und nach der Farbe und Bcrri-tungswcise stammt sie anscheinend aus der letzten Zeit derBronzeperiode.

Durch Vergleichung mit dieser viereckigen Urne von Aschers-lcbcn geleitet, erklärte ich in den Jahrbüchern des Vereins fürmcklenburgische Geschichte re. XIV, 1849, S. 313, auch jenerunden Urnen mit kuppclförmigem Zeltdachc und mit einer Thüran der Seite, ohne Fenster oder Andeutung derselben, fürNachbildungen der jedesmaligen Wohnhäuser und erkannte inden verschiedenen Formen die fortschreitende Entwickelung derWohnhäuser in alter Zeit.

Im Herbste des I. 1853 machte der bekannte englischeAltertbumsforscher Kemblc, damals zu Hannover, längere Zeitumfängliche antiquarische Studien in den Museen zu Berlin undSchwerin und nahm die hier erworbenen Erfahrungen mit nachHannover, als grade die gräflich von Münstcrsche Sammlung

für das dortige Museum erworbenward. In dieser Sammlung be-fand sich eine fünfte Urne ähn-licher Art, welche zu Klus inder Nähe von Halberstadt ge-funden ist. Diese von Kemblc inder Zeitschrift des histor. Vereinsfür Niedcrsachsen, Jahrgang 1851,zweites Doppelheft, Hannover1854, S. 391, beschriebene, inHolzschnitt dargeflellte und hierwieder abgcbildete Urne, 12 Zoll hoch, hat mehr eine ovale Urncn-

gestalt, ähnlich den bei Gal-len tin in Meklenburg inmehrern Kegelgräbern derBronze-Periode (nach denJahrbüchern des Vereins fürmeklenb. Geschichte re. XI, S.365) gefundenen, hieneben zurVergleichung wieder ab ge-bildeten Urnen, hat eineneinfasscnden und überragen-den, ebenfalls kuppelförmiggewölbten, aber beweglichenDeckel und eine viereckigeThür hoch in der Seiten-wand, wenn auch nicht mehrim Dache.