ixZn sehr fernen Zeiten ging ohne Zweifel dieselbe Culturdurch alle europäischen Länder, wie noch heute der Bildungs-stand der sogenannten wilden Völker sehr ähnlich ist, selbst wennsie in Zeit und Raum sehr weit von einander entfernt sind. Ja,es hat sich manche Eigcnthüinlichkcit aus dem grauesten Alter-chume bis heute erhalten; so werden z. B. auf manchen Inselnan der Küste Dalmatiens die Thongefäße noch heute auf dieselbeWeise verfertigt, wie sie vor mehrern tausend Jahren allgemeinin Europa und noch heule von den Flachschädcln an der West-küste Amerikas gemacht werden. Erst mit der großem Ausbil-dung der Brouzecultur, namentlich seit der Erfindung des Hohl-gusses, und der Anwendung des Eisens erheben sich manche Völkerzu einer eigentbümlichen Bildung und auf eine höhere Stufe, welchedurch eine höhere Ausbildung in den Künsten, namentlich in derBaukunst, bezeichnet wird. Es unterliegt aber keinem Zweifel,daß in sehr ferner Zeit, die ich das epische Zeitalternennen will, die Völker Griechenlands und Italiens ganz die-selbe Bildung hatten, welche wir bei allen andern nördlicherwohnenden Völkern Europas treffen. Leider ist uns von diesemBildungsstandc bis jetzt sehr wenig bekannt geworden; die Unter-suchungen über die Alterthümrr der Griechen und Jtalier bewegensich fast ausschließlich um jene Zeit, aus welcher die Bau- undSchriftwerke jener Völker stammen. Einzelne Formen und Eigen-thümlichkeiten von Gerüchen jener ältesten Völker erhalten sichsehr lange, selbst bis in die römische Kaiserzeit hinein, während
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