der deutsch, und engl. Handelscompagnie. ,87
ganzen Handel an sich gezogen. und die übrige Welt nk«higten, alles aus der zweyten Hand zu nehmen.
_ Ob eine Aenderung hierinn zu erwarten oder je.
mals zu hoffen sey, ist eine Frage die wohl niemand sogerade zu beantworten wird. In der jetzigen Lage ist eSbesser den Paßwhandrl zu erkalten, als es durch gar zuheroische Unternehmungen dahin zu bringen, daß die See-städte so wenig fremde als einkeinnsche Maaren vorkanfenkönnen. Die Folge davon mögte leicht seyn, daß die Eng-länder uns alle ihre Maaren für die Thür brächten, undunsre deutschen Produkte gegen eine ihnen beliebige Provi-sion überall an der Duelle auf kauften. Und dann . . .
Von dem wichtigen Unterscheide
zwischen der Hörigkeit und Knechtschaft.
^^er Gränzstein woran sich der Hörige Mann (lim?
oder lito) von dem eigentlichen Leibeignen (Iio-rnine proprio) scheidet, wird zwar von allen erkannt,aber nicht so deutlich angegeben, daß man sich nicht immernoch eine kleine Erläuterung wünschen sollte. Wenigstenshabe ich dieses oft und so lange geth.ni , bis ich nur di«Hörigkeit unter der römischen Luikaet gedachte. Nunaber glaubte ich auch, wie es uns Gelehrten bisweilen zugehen pflegt, die Sache viel klärer einzusehen als alle niemeWorgänger; jedoch um versichert zu seyn, ob ich daruntermeiner Einbildung zu viel eingeräumet habe, will ich de«Gang meiner Gedanken getreulich »orlegen.
Die Römer kannten die Luiratein nur im Hausstande,und nach derselben waren die Kinder, so lange sie nicht frey
gelassen