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3 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
Seite
179
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der deutsch, und engl. Handelöcompagnie. 179

Der größte Vorwurf des MonopoliumS wurde ihnenaber in England selbst gemacht, indem die dortigen Kauf«lenke die Ausfuhr der englischen Wollen Maaren frey ha-ben wollten, und darüber so wohl bey dem Könige als demParlament die bittersten Klagen führten, daß ihnen ver-wehret würde, ein Stück Tuch auszuführen. Sie wiegel-ten die Wollenweber und andre Manufacturisten auf, mitder Hoffnung, daß sie weit mehr für ihre Maaren bekom-men würden, wenn mehrere zum Einkauf derselben concur-riren würde», und dieses würde geschehen, wenn so wiejetzt, jedem erlaubt wäre dergleichen auSznführen. Alleinso scheinbar auch diese Gründe waren, und so sehr sich dieHanse dieses einheimischen Zwistes zu ihrem Vortheil zubedienen sucht«: so überwog doch das Glück oder das Geldder Gesellschaft so wohl im Cabinet als im Parlament da-Geschrey ihrer nicht so fesigeschlossenen Gegner z und jenebehielt ihr Recht der alleinigen Ausfuhr nach den Markt-stadten, und in die Gegenden so davon natürlicher Weiseressorkirtcn. Ausser denselben aber war kein beträchtlicherHandel anzufangen. Der Hauptgrund der Compagniewar, daß, wenn der Handel offen wäre, viele schwacheHände denselben verderben, und die Maaren verschleudernwürden, wodurch die Nation um Ehre und Vortheil kom-men würde. Der BewegungSgrund im Cabinet, warumman die Compagnie begünstigte, mogte aber darin» beste-hen, daß England in seinen damaligen Kriegen, alle seineauswärtigen Zahlungen durch dieselbe verrichten ließ, undsich ihres grossen Ccedits durch die ganze Welt bedienenkonnte. Die Compagnie war damals für ganz Europa,was jetzt Amsterdam ist. Alle Zahlungen geschahen durchsie, wie jetzt durch bi- Amstervammer und Rotterdammer.

Um aber die Klagen, welche der Verfasser über dieHanse führt, recht zu verstehen, muß ich vorher einige-

M s bemer-