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zu kommen? Gesetzt nun auch, Spcützen, keltern »nd Zu-ber dienten blos im Dorfe, und auf ebenen Pflaster, wür-den denn nicht jene wichtige Gegenstände allein hinreichen,die Vorsorge der Obrigkeit zu rechtfertigen? Ist nicht dieLeiter von ;6 Sprossen dem Kirchdache gerecht? Und sindnicht kürzere Leitern, welche zu andern Häusern dienen kön-nen, überall so häufig, daß man ihre Anschaffung vonObcigkeitswegen nicht erst verordnen darf?
Wissen Sie auch wohl ferner, daß die einzelnen Haus,leute mit den Dorfgescssenen in der Brand - Societät gleicheGefahr tragen? Der Feuerschade im Dorfe, wo die Häu-ser an einander stehen, läuft gleich auf zehn und zwanziglausend Thaler; in den letzten sechs Jahren vor Errichtungder Brandcasse, brannten neun Flecken und Dörfer ab;und seit der Zeit ist, dem Höchsten sey Dank! keinem einsolches Unglück wiederfahren. Was meynen Sie aber,wenn wir nur ein oder zwey dergleichen Unglücksfälle er-lebten ; sollte den einzelnen Hauöleuten, als Societätsgenos,sen, der Schade nicht höher kommen, als der geringe Bei-trag zu den Feuersprützen?
Und wo ist ein Kirchspiel, das nicht grossen Ankheilam Dorfe habe? Sind ihnen die Dorfgesessenen nicht ins,gemein schuldig? Verhenren sie ihnen nicht ihre Ländereyen?Verkaufen sie ihnen nicht ihr Holz? Und würde es nichtdas ganze Kirchspiel am mehrften empfinden, wenn dieHäuser der Dorfgesessenen im Feuer aufgiengen? wenn siekeine Landheuer mehr bezahlen und kein Holz mehr kaufenkönnten? Muß denn nicht auch der Hausmann einige Ach-tung gegen die Schenke im Dorfe und gegen alle die Be-quemlichkeiten haben, welche ihm aus dem Dorfe zu-wachsen?
Die Zuber auf Schleiffen sind nicht so strenge verord-net, daß sie nicht auch unter Ermäßigung der Beamte, an
Or-