für die deutschen Wochenschriften. 9z
bederbe clcndhaste Ritter zur Buffe eine Nacht auf demLodtcnbaum sitzen, und was er dort von den Geistern al-ler Weygandte» und Thanen, die ec in seinem Laben erschla-gen batte, erleiden müssen; so würden sie gewiß nicht ver-langen , daß ich auf solche Ebentheuec ausziehcn solle.
Gehaben Sie sich indessen wohl, Edle Polyxena; unkglauben Sie gewiß, daß ich bis in den Tod sey rc.
Ottwcin von der Linde.
XXIV.
Die erste Landeskasse.
An Dame Polyzena.
meine Tbcnresie! ich habe Ihren Vorschlag noch einr
mal überlegt. Vielleicht iväreJhnen damit gedient,wenn ich mich einigermaffen auf die Landesverfassung ein-licsse. Ick kenne ihren Eifer für das gcmeme Beste; undin dieser Absicht wäre cs denn wohl besser, Ihnen heute et-was von dem Fortgang unsrer Landcökassen, als von derMehrheit der Welten, oder den Würknngen, welche eingelbes Licht auf eine rothe Schminke hat, vorzuplandern.Zwar bin ich so wenig ein Fonrenclle als ein Algarom.Allein Sie sind auch keine Markise, die das Flitterhafte demGrossen verzieht; und unter uns Leute von Verstände ge-sagt, bas nützliche hat doch immer seine» eignen Werth.
Unsre mchrsten Gelehrten steigen selten höher als zuden Türkenstcnrev hinauf, wenn sie uns den Ursprung derheutigen Landeokassen erkläre» wollen. Diese, meinen sie,hätten den ersten Anlaß zu einer Steuersammlung, und zu-
letzt