Die ärMe Tunte Lore. zr
Wie fest wird er Nicht die Wohlfährt seines Reichs gründen-wenn bas Glück unser aller von dessen Erhaltung abhängr ?Und wie vollkommen muß diejenige Staatsmaschine seyn,wo wir als die geringsten Springfedern derselben eine soschmeichelhafte Aufmerksamkeit verdienet haben! NotatIch meyne die Springfebern in allen Ehren.
Aber nun —es ist doch leider immer ein Aber in dekWelt — nun will niemand dir Stelle eines Mannes bei)wir vertreten. Mein Bruder ist tod, und alle die ichdarum anftweche, sehen hoch auf, als obste fragen wollten:U)ic bosscft vu schon daß ich vor vir sterben soll? Unseralter Pachter sagte mir sogar ins Angesicht, als lch ihn umdiese Gefälligkeit ansprach! Ach sic würde,»
wich ;ü Tode seufzen j und meine spitzigen Vettern, diswich immer die eiserne Tante nennen- weil ich von ihnenals ein Jnvenkarien Stück auf detti Ämthause angesehenwerde, droheten, sie wollten nach Berlin schreiben, daßWan mich nicht aufnehmen mögte, weil ich gewiß hundertJahr alt werden würde - da sie mich aller ihrer Mühe un-geachtet nicht hatten zu Lode ärgern können. Der AnbeterWeiner Nichte, der Frau Dberamtmannin, tieth wir rechtfpashast, ich mögte es machen wie die Polly m der Bett,
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erforderlichen Atteste hei benschaffen muß. In allen diesen Fal-len werden dergleichen zwo Personen in Absicbe aus die SocletaiUnd ihre Gesetze- würklich Eheleuten völlig gleich geachtet- Nachdem Tode der N.annsperson genießet die Frauensperson die ihrversicherte Pension, und wenn sie henrathet, behalt sie gleichden wieder heyrathenden Wittwen, nach der Bestimmung deS§. 27. die Halste davon. Wir setzen aber hieben ein für allemahlfest, daß keine Mannsperson auf ihren eignen Todesfall mehrals einer Frauensperson, so lange selbige am Leben ist, eine Pen-sion versichern lassen kann, und eben deshalb ist die vorher br-stimmte Einwilligung nökhig.