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2 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
Seite
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zzo Eine Hypothese zur bessern Aufklärung

damit nicht zuletzt, so wie ös zu unfern Zeiten öffentlichgeschieht, ein Unterthan den andern kaufen könnte. Jetzthingegen haben verschiedene Leibeigene wiederum ihreLeibeigene.

Die Freygrafen, welche im fünfzehnten Jahrhundertsich hier folgcndergesialt vernehmen ließen:

Uns gebührt, diejenigen, so vom christlichen Glau-ben zum Unglauben verfallen, geweihte Kirchenund Kirchhöfe, auch die Kramkindelberre und Kin-delbettsfrauen geschändet und beraubet, Zaubcreygetrieben, desgleichen kündliche Verrätherey, Falsch-heit, Dieberey, Raub, Mord, Reraub begangen,zu rügen;

und in dieser Aufstellung ungefehr die Zeitordnung halten,wie jedes Verbrechen unablöslich geworden, hatten end,lich kein besser Schicksal. Alle Reichsfürsten setzten sichnicht ohne Grund gegen Leute, welche die Reichsgerichts-barkeit, ohne sich durch die sich allmählig gründende Ter,ritorialhoheit aufhalten zu lassen, noch immer fortfüh-ren, und keine geschlossene Provinz erkennen wollten.Diese Freyschöpfen, die gleich ofnen Notarien (welchedoch nunmehro auch in dem Bezirke jedes I'errirorii im,matriculirt und approbirt seyn müssen) von dem oberstenFreygrafen angenommen, und aus kayserlicher Machtnunmehro ohne Mittel, und ohne daß einer sich jetzt nochauf den alten ausgegangenen Erhaltungsrichter, als sei-nen ordentlichen Richter, berufen konnte, ihr Richteramtausübten, waren in der That die letzten Märtyrer deralten kayserlichen Macht. Freylich hatte manche Stadtund mancher Stand schon ein l'rivüe^ünn cie non evo-c-incio gegen sie erhalten. Ihre Befugniß dauerte aberim übrigen noch, bis sie endlich von den Reichsständen

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