I.XXVH.
Das englische Gärtgen.
das für eine Veränderung ist, meine liebe Groß,mama! Sollten Sie jetzt ihre kleine Bleiche, wor-auf Sie in ihrer Jugend so manches schönes Stück l'Garnund Linnen gebleichet — sollten Sie den Obstgarten, wor,inn Sie, wie Sie mir oft erzählet haben, so mancheHenne mit Küchlein aufgezogen, — sollten Sie das Kohl,stück, worauf der große Baum mit den schönen roth gestreiftten Aepfeln stand, — suchen: nichts von dem allen würdenEie mehr finden. Ihr ganzer Krautgarten ist in Hügelund Thäler, wodurch sich unzählige krumme Wege schlän,geln, verwandelt; die Hügelgen sind mit allen Sorten desschönsten wilden Gesträuches bedeckt, und auf unfern Wie,sen sind keine Blumen, die sich nicht auch in jenen kleinenThälergen finden. Es hat dieses meinem Manne zwar vie-les gekostet, indem er einige tausend Fuder Sand, Steineund Lehmen auf das Kohlstück bringen lassen müssen, umss etwas schönes daraus zu machen. Aber es heißt nunauch, wenn ich es recht verstanden, eineSchrubbery, oderwie andre sprechen, ein englisches Boßkett. Ringsherumgeht ein weisseö Plankwerk, welches so bunt gearbeitet ist,wie ein Drellmustcr, und mein Mann hat eine Dornhcckemüssen darum ziehen lassen, damit unsre Schweine sich nichtdaran reiben mögten. Von dem an der Bleiche angelegtenHügel kann man jetzt zwey Kirchthürme sehen, und mansitze dort auf einem chinesischen Canape, worüber sich einEoiinenschirku von verguldetem Bleche befindet. Gleichdabey soll jetzt auch eine chinesische Brücke, wozu meinMos. paer. Pham. H.TH. V Mann