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2 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
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der Wochenmarkte.

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den Töchter -er Landwirthe nicht; diese können immerwieder von der Stadtwirthschaft zurLandwirthschaft übersgehen, und ihre erworbene Kenntnisse dorten ausbreiten.Die Reinigkeit der Sitten wird nicht durch die marktgän-gige Freyheit verdorben, und die Zwischenräume der Zeitwerden nicht so eitel als an solchen Orten zugebracht, wodie Magd weiter nichts zu thun hat, als was den Tagüber gebraucht wird, vom nahesten Markte zu holen. . .

Co würde ich Ihnen antworten, und dieses in Noussseauischer Manier übertreiben, wann Sie mir mit Sa-tyren begegnen wollten. Bleiben Sie aber bey dem Gesmählde ihrer Gemächlichkeit stehen: so will ich Ihre Be-hauptung, in Ansehung der großen Städte, wo sich eineignes, von dem Landbauer unterschiednes Geschlecht,von dem Verkauf seiner Eartenfrüchte ernähren kann,gelten lassen. Nur den wahren Landmann müssen Sienicht reizen wolle», einen Marktläufer abzugeben. Esist genug, daß er nach seiner Gelegenheit seinen Ueberflußzur Stadt führet; aber mit Holz auf Karren und Eseln,mit Obst in Körben, und mit andern Kleinigkeiten magich ihn und sein Weib dort nicht so oft sehen.