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2 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
Seite
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»48 Gedanken

überflüßig werden. Me diese aus der göttlichen Ökono-mie unter den Menschen hervorgehende Umstände hat dieKirche zu jeder Zeit erwogen, darnach besondre und allge-meine Feyertage verordnet, und so wie di/ Umstände sichverändert, solche auch wiederum abgesiellet a). Sie isthierinn der göttlichen Weisheit gefolget, die vieles im al-ten Bunde verordnet hatte, was fie im neuern unter an-dern Umständen billig verändert hat.

Daher finden wir schon in den ältesten Zeiten Spurenvon eingegangencn Fcyertagen bj. Insbesondre aberklagten die versammlcten Kirchenväter zu Costnitz im Jahr1414 darüber, daß die mehrsten Feyertage nur zur Uep-pigkeit verwendet und viele nützliche Arbeiten dadurch ver-säumet würden; und verordneten dieserhalb, daß verschie-dene, insbesondere im Sommer, weil der Mensch sodanndie mchrsie Arbeit hätte, und für den Winter sorgen müßte,eingehen sollten. Die deutsche Nation beklagte die Mengeder Festtage auf der Reichsversammlung zu Nürnberg vomJahr 1522 mit lauter Stimme. Es sind deren so viel,sagte fie, daß der arme Ackersmann die Flüchte seinessauren Schweißes, welche in der augenscheinlil sten Ge-fahr stehen, vom Regen, Hagel und andern Unglücksfäl-len verdorben zu werden, nicht zu rechter Zeit einerndtenkann; und dafür seine Zeit im Kruge üppig und müßigzuzubringen verleitet wird. Der damalige PäbstlicheNuntius, der Cardinal Campegius gab diesen Klagen sei-nen Beyfall, und verschaffte auch würklich eine Vermin-derung

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nsr er conlulre, guss lusäenre ludjeüorurn milirare, pokmo-6un> conlulriu» er rxrionekilius revocsr, in meliurve coinmu-rsr. c. ün. Vs lenr. ex lsnr. ex com. in 6ro.

b) tz. Leozr. Llirütion Keller in äilll I. äe teriir §. a. lg.