iZ2 Was muß die erste Sorge
müssen dem Menschen von den ersten Jahren an, angewöbntund zur unumgänglichen Bedürfnis gemachct werden. DieNeubauer des Herrn Conmnssarius würden gelacht haben,w mn er ihnen ein Stück Heyde zur Urbarmachung ange-wiesen hätte; und die Philosophen tk-un genug, wenn sic dieBuchdruckersabrikcn m Aufnahme bringen; den Fleiß wer-den sie me erwecken, s» lange sie nicht selbst Hand anlegenund durch glückliche Erfolge bereden. Von Ihrem Gra-fen sage ich nichts, als daß er der einzige Mann in seinerArt ist.
„Die ganze glückliche Veränderung ist einzig und alleineine Folge des Gewerbes und der Handlung, die zuerst meinVater hiehcr gezogen, ernähret und zu ihrer jctz gcn Höhegebracht hat. Dieser Mann, der eine eigne Religion er-funden zu haben glaubte, und eine befondre Gemeinde zuerrichten gedachte , lies sich zuerst in der Ansicht hier nieder,um seine Pro^eßion als Camelotwürker in der Stille zutreiben, und Gorr nach seinem Wahne ungestört zu dienen.Den Anlaß dazu gab der Prediger des Orts, der in einemRufe einer besondern Heiligkeit stand, und in der That einMann war, a» welchem mein Vater in aller Absicht eine»getreuen Gehülftn fand. Er bauete sich zuerst nur ein klei-nes Haus, welches aber doch in seiner Einrichtung so etwasbesonders und gefälliges hatte, daß sich alle Einwohner ei»gleiches wünschten. In diesem schlug er seinen Webcrstohlauf, und der Prediger verschaffet! ihm noch einige -Kinderaus dem Orte, die für ihn spönnen, und arbeiteten. Die-sen wüste er eine solche Liebe gegen sich beyzubringen, daßfast alles was in dem Stadtgen gebohren wurde, sich zuihm drängte. Der Prediger kam täglich und unterrichtetesie bey der Arbeit; mein Vater sorgte dafür, daß sie allereinlich und auf eine vorzügliche Art in. Camelot gekleidet
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