ihm lächelnd gute Nacht; er nahm verdrießlichdas Licht und zog langsam in daS Reich der Töne.
Ich harre drep Stunden geschlafen; es warvier Uhr und hell als ich mich an das Fensterlegte. Ich traute meinen Ohren kaum, als ichdie nahmlichen Tone, die ich bey meinem Schla»fengehen verlassen hatte, wieder fand, und nochjetzt, eine Stunde später, dringen sie leise, wieeine Klage, aus ihrem Fenster zu mir empor.Man kann eine Brautnachk nicht glücklicher an«wenden und es gibt gewiß wenig Clavicre inder Welt, die. sich einer solchen Ehre rühmentonnen, in den ersten Honigstnnden der Zart»lichkeit einen Mann ersetzt zu haben.
Es ist ein wahres Glück, daß in unsermZeitalter der Ersatzmittel auch ein solches erfun«den wird. Indessen — ich kann mich irren —aber Du wirst sehen, es gefällt nicht. Ich ken«ne die Weiber; was sie wollen, Las wollen siebestimmt und der Geschmack ist das Erbtheil desWeibes. Er weiß sehr richtig das Wahre von