Druckschrift 
1 (1812) Marie
Entstehung
Seite
238
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wo die Neuvermählten nicht durch ihre Schüch-ternheit unglücklich waren. Einer nach dem an-dern verlor sich aus dein Zimmer, um die jun-gen Leute sich selbst zu überlassen und meineFreundinn, die aus der Thüre schlich, sah michlächelnd an und legte den Finger auf den Mund.Nur ich war unbescheiden genug, den jungenMann noch in ein langes Gespräch zu verwi-ckeln, um seine Ungeduld zu prüfen und ichmuß es ihm nachsagen: der Mensch hat eineHerrschaft über sich, die selten ist. Er sprachüber eine Stunde, ohne auch nur ein einzigesMahl von der Ungeduld unterbrochen zu werden.In dem Zimmer seiner Frau hörten wir Cla-viercöne, die uns bevden bekannt sind und zudenen sie ihre Wchmuth geflüchtet hakte. End-lich überfiel mich die Ungeduld zu schlafen undich machte ihn auf die Töne aufmerksam, dieihm zu rufen schienen. Er machte ein Gesicht,das ich schon einige Mahl bey Kranken gesehenhabe, die nicht gern einnchmen; ich wünschte