die Processe ab-ekürzet haben. Zoz
von beydcn Seiten erwählter Schöpfen, das Urtheil mit ih-rem Eide oder mit ihrem Oegcn, oder mit Reiten zwischenHerford und Vielefeld haben finden müssen. Allein im Grun-de scheinen sie vieles auch durch ihre eigne Weisheit entschie-den zu haben, indem sie die gelehrtesten Leute ihrer Zeit wa-ren, und über 20 Jahr studieren mußten. Ihre Wcißheitwar aber bei) vorangcfüorreu Umstanden lange nicht so ge-fahr lich als dic Wcißhrit solcher Richter, welche von der höch-sten Macht im Staate angenommen und erlassen werden kön-nen Zudem wußten sie die große Kunst ihre Welkheit in einGottesurthcil zu verhüllen, und die Partheyen gleichsam mitOrakeln zu scheiden. Eine Wendung, wodurch die mensch-liche Eigenliebe weniger als durch menschliche Aussprüchegckranket wurde-
Da sie von keinem Regenten besoldet wurden; und ohneZweifel eben wie die Leviten keine liegende Gründe erwerbenkonnten, vielleicht auch nicht Heyrathen durften «): so warihre Welkheit noch einigermaßen ohne Nachtheil der Freyheitzu ertragen; wenigstqis besser als die von den spätem Gra-fen , welche von einer hohem Macht verordnet und besoldetwurden; jedoch aber das Urtheil nicht selbst zu sprechen, son-dern nur dasjenige zu bestätigen hatten, was ihnen von ei-ner gleichen Anzahl bcyderseits oder von sämtlichen Genossenerwählten Schöpsen rngewiesen wurde Hätten die Grafeneben wie jene, Gottesurtheile finden dürfen: so wäre sogleichalles was unter ihnen gestanden, Knecht geworden.
Die Einrichtung mit den Druiden hatte indessen noch ei-nen feinem Dortheil, welcher darinn bestand, daß sie von
keiner
c) Sie waren wenigstens wie unsre heutigen Orden SogslirU- ,ältriUi conioirüs. ä »kl > z und erhielten ihre novikios» pr-
remibus pevpinguisque 6 zL s genossen glich einer vollkom-menen BtlMMg , rribuüi. jo.