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1 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
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207
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in kleinen Städten. 207

gen zu errichten, uns Vortheile zu bedingen, und docheinige Figur in der Welt zu machen, anstatt daß wir jeztannehmen, was jede Nation uns zuschickt; undunsaufdie schimpflichste Art von allen Dortheilen verdünge» lassenmüssen. In der ganzen Welt ist kein Reich von der Größeund Lage, als der niederMsische und westphälische Kreisist, das eine erbärmlichere Figur in der Seehandlung macheals wir. Und warum ? Well jedes Dorf auf sein Prioat-interesse sieht, und kein großes Ganze vorhanden ist, dassich zur Handlung vereinigt.

Alle Bemühungen einzelner kleiner Kreisstände inHandlunge- und Policeysachen bedeuten nichts; so langeman das Werk nicht mit gesamter Hand angreift Ja essind Handwerkssachen die selbst der Kreis nicht zwingenkann, und die durchaus von dem gesamten Reiche verbes-sert werden müssen. Sachen, die ihrer Nation und Eigen-schaft nach, eben so gut als Reichs- Lehm und Adelssacheneinzig und allein von dem allerhöchsten Reichsoberhaupt *)beurtheilet und verordnet werden können und müssen.

Zum Exempel wollen wir blos der Freymeisterey geden-ken. Alle Rechtsgelehrte geben den Landesherren das Recht,wofern die Handwerker ausspürig werden, denselben einenoder mehrere Freymeister entgegen setzen zu dürfen. Alleinsie bedenken nicht, daß dieses Recht beynahe von gar kei-nem Nutzen sey, weil sich kein Bursche bey dem Freymei-ster in die Lehre giebt; und wo er ja einen erhält, solcherhernach in Deutschland nicht reisen kann, und so vielerWortheile beraubt ist, daß es fast kein einziger wagen mag,

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