heißt sie bilden es sich momentan ein, daß wir ihrHöchstes seien. Aber da sie unseres nicht sein können,können wir auch nie eigentlich das ihre sein! Nurgleich und gleich gesellt sich gern! Wir aber leben un-gesellig, mit unseren Göttern, unseren Männern!“Ich schwieg, berührte ihr zärtlichst die Hand.
SPLITTER
Er sagte zu seiner süßen Geliebten: „Ich geb dirsechs Wochen von heute abend an Zeit, folgendeLebensbibeln zu lesen: Macauley, Biografical essays,Goethe, Werthers Leiden, Hamsun, Victoria,Carlyle, Über Helden, Friedell, Ecce poeta, Ri-chard Wagner, Exzerpt: Gedanken und Aussprüche,Renan, Das Leben Jesu, Emerson!
Nach sechs Wochen machte er Stichproben. Und
siehe, sie hatte wirklich-alles gelesen. Aber
verdaut hatte sie nichts. Da gab er ihr weitere zehnJ ah re Frist!
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Es ist besser, anfänglich zu mißfallen und späterzu gefallen. Noch besser wäre es, gleich zu gefallenund später erst recht. Aber das gibt es leider nicht!
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Wenn ich vom Leben nichts wüßte, als daß die RosaPapier, die alle Kirchenglocken tönte währendmeiner ganzen Jugend, durch falschen Ehrgeiz,durch diese hohen Partien „Sieglinde“ und „Elisa-beth“, ihre von mir vergötterte und heißgeliebte