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3 selbstständige Species übrig. Die zweite Gattung, welche hierbehandelt wird, ist Diploxylon mit nur zwei Gattungen.
Dann enthält das Heft aus den Lycopodiaceen nur die beidenGattungen Lomatophloyos und Lepidopliloyos mit je zwei Arten,während die wichtigere Familie der Lepidodendreen auf das nächsteHeft verwiesen wird.
Die Hoffnung, welche Goldenberg im Vorworte zu diesemHefte aussprach, dass die noch rückständigen Hefte in raschererFolge erscheinen und das ganze Werk bald zu Endo gebracht seinwürde, da die Untersuchung der noch übrigen Pflanzenreste nichtmehr so grosse Schwierigkeiten darbietet, wie die der bereits bear-beiteten, ist leider nicht in Erfüllung gegangen.
Wenn nun jede Hoffnung durch das Lebensende des Heraus-gebers in dieser Richtung abgeschnitten ist, so darf doch dadurchdie Anerkennung der bisherigen Leistungen nicht geschmälertwerden.
Bei dem eifrigen und sorgfältigen Sammeln der fossilenPflanzenreste war Goldenberg auch die Auffindung von Restenvon Insekten in denselben Schichten geglückt, welche diese Pflanzeneinschliessen. Schon damals kannte man solche aus Wettin durchGermar, aus Böhmen durch Corda, aus England, aus Neu Schott-land aber in dem Saarbrückener Steinkohlengebirge waren sie bisdahin unbeachtet geblieben.
Die erste Notiz über diese Auffindung findet sich in dem„Prodrom einer Naturgeschichte der fossilen Insecten der Kohlen-formation von Saarbrücken von Goldenberg“, welche Herr vonHauer, der gegenwärtige Director der k. k. geologischen Reichsan-stalt in der Sitzung der Akademie der Wissenschaften in Wien vom17. Juni 1852 vorlegte. (Sitzungsber. d. math. - naturw. Classe d.kais. Akad. d. Wiss. Bd. 9 S. 38. 1852.) Er führte damals 2 Spe-cies von Blattina Germar, 1 Species von Gryllaeris Burm., 2 Speciesvon Termes, 1 Species von Dictyophlebia, also überhaupt 6 Species,alle neu, auf.
Diesem Vorläufer folgte eine ausführliche Arbeit: „Die Insectender Steinkohlenformation von Saarbrücken“ in den PalacontographicaBd. 4 S. 17 bis 38 mit 4 Tafeln, Heft 1, Januar 1854. Goldenbergführt an, dass er bereits im Jahre 1840 den gut erhaltenen Flügeleines heuschreckenartigen Thieres im Hangenden eines am Fischbach zuTage ausgehenden Steinkohlenflötzchens gefunden habe. Hier kannteer nun schon 3 Species von Blattina, 1 von Gyllaeris, 4 von Termes,3 Dictyoneara, 1 von Troxites, 12 Species aus 5 Familien. DieZahl der Species hat sich daher vom Jahre 1840 bis 1852 um 5und in den beiden letzten Jahren um 6 vermehrt. Das Auffindendieser Iusectenreste unter der grossen Masse von Pflanzenabdrücken,