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Zur Erinnerung an Richard Zanders : geboren in B.-Gladbach am 16. Juli 1826, gestorben in Badenweiler am 23. August 1870
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lässig verfolgt, erwiesen sich allmälig als die rechten. DieGrundlagen, ans welche er seine geschäftlichen Unternehmungenerbaut, zeigten bald durch die Erfolge, wie gesund und starksie seien. Dazu kam das Glück von oben. Er gründete seineneigenen Heerd. Gott gab ihm seine liebe Gattin; Kinder be-lebten das lange verödete Hans. Wie schön entwickelte sichdas Familienleben in guter und böser Zeit! Hier fandendie Armen offene Hände, die Freunde offene Herzen, Alles,was gut und lieblich und löblich, einen offenen Sinn, jedeTagesfragc und Ewigkcitsfrage ernste Besprechung, Barmherzig-keit eine Heimath, Gottes Wort eine traute Stätte.

Da unerwartet legte Gott die Hand auf sein ge-liebtes Haupt. Nach langem, bleiernem Frieden, nach Jahr-hunderte langer Verachtung unseres Vaterlandes, nachdem alleumwohnenden Völker sich daran gewöhnt hatten, ungestraft imdeutschen Lande Kampfplatz und Siegerlohn zugleich zu suchen flog vor drei Jahren die Kriegserklärung zu uns herüber.Eben in der Zeit, da Alles in höchster Erregung der Dingewartete, die da kommen mußten, und der Donner der erstenSchlachten und Siege fremde und deutsche Erde erzittern machte,nahm der Herr ihn hinweg. Alle Kunst der Aerztc wurdezu Schanden. Milde Luft in der Ferne sollte Linderung schaf-fen. Erlegte sich stille in Gottes Hände.

O, wie hätten wir cs ihm gegönnt, mit uns an den Hel-dcnthatcn unseres Volkes sich zu erheben! sich zu erfreuen derneuen Ehren des deutschen Namens! Es sollte nicht sein . ..

Und nun, da sein Bild so in uns, er so vor uns steht,darf ich um so zuversichtlicher uns Alle mahmen: Strebetnach der geistlichen Gesinnung, ihr lieben Arbei-ter alle, die er stets als seine Mitarbeiter ver-sorgt, geachtet und gehalten hat. Nicht der äußere