s gab eine Stadt am RheineDie nannte inan Gartenstadt,
Weil sie mit duftigen GärtenGeschmückt vordem sich hat.
Die Stadt die wurde grösserUnd wurde gross sodann,
Und was man sonst Garten nannte,Das hiess Baustelle fortan.
Und wo einst Rosen und FliederUmrankten das Gartenhaus,
Da suchten aus KehrichthaufenJetzt Weiber sich Lumpen heraus.
So waren die Gärten verschwundenVon Volmerswerth bis Rath,
Doch vornehm nannte noch immerMan weiter sich Gartenstadt.
0 Gartenstadt am Rheine,
So reich an Gemi'ith und Genie,
Wie wurdest du arm und bescheidenAn Blumenpoesie.
Wie standen deine HäuserSo roth, so nüchtern, so schal!
Wie waren dahinter die GärtenSo winzig, dumpf und kahl!
Da endlich hat Fortuna
Den rechten Mann uns gesandt,
Der in den vielen HäusernDen Blumen die Stätte fand.
Er nahm im Verein mit dem HelferSich der Kinder Floras an.Possierliche, niedliche KörbchenSchmückte mit ihm er fortan.