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3 (1937) Die Nachkommen der Maria Gertrud Hertmanni : II. Nachtrag zu Die Familie Hertmanni
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6SS. 4.) Ioseph Hubert Heinrich Maria Legrand,

geb. 29. 6. 1816 und gest. 18. 8. 1817 Monheim,

6S9. 5.) Iosepha Henriette Walburgis Hubertine

Legrand, geb. 24. 9. 1818 Monheim, gest. 15. 8. 1845Benrath, unvermählt,

696. 6.) I o h a n n Anton Legrand, geb. 15. 1 tt. 1820 Ben-

rath.

69/. O. Sibilla Gertrud Bernhardine Herseler, getft.

am 18. 8. 1707 Düsseldorf. Nach den Kirchenbüchern von St.Lambertus zu Düsseldorf ist am 10. 1. 1772 eine Gertrud Her-seler als vidua Bungarh gestorben.

692. L. Maria Bernhardine Zosepha Herseler, welcheam 20. 4. 1709 in Düsseldorf getauft wurde, wird als Taufpatinvon Peter Jakob Aegidius Frantz am 6. 2. 1752professa inParthenons S. Martini" zu Düsseldorf genannt.

699. k^. Maria Antonet ta Josephs Caroline Herseler

ist am ll. 11. 1710 in Düsseldorf getauft, lieber sie war bishernichts weiteres zu ermitteln.

694. O. Aegidius Ernst Christian Herseler wurde als jüng-stes Kind aus der Ehe von Aegidius Heinrich H. und MariaGertrud Hertmanni am 8. 5. 1712 zu Düsseldorf getauft. Er warzunächst, wie aus einer Taufurkunde von 1739 hervorgeht, juclexim Amt Angermundt. Als solcher wird er in den Mitteilungender Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde (II 245) infolgendem Zusammenhang erwähnt:

Heinrich von Monschaw (der Großvater von NudolphFranz von Monschaw Nr. 99j hatte am 29. 5. 1732das Rittergut Linnep im Amte Angermundt des HerzogtumsBerg erworben, das er 1762 ausbauen ließ und dann alsMajoratsgut bestimmte. Am 5. 6. 1743 wurde Haus Lin-nep von einer wilden Horde von Räubern aus der Umgebungüberfallen, die sich dauernd dort feslzusetzen suchten. Sie be-nutzten das Haus als ihre Festung und schossen auf jeden, dersich ihm nähern wollte. Die Kapelle diente als Wachtstube, dieschönsten Bäume im Walde wurden gefällt und für einenSpottpreis verkauft. Der Schaden soll ein solcher gewesensein, daß er in 100 Jahren nicht zu reparieren war. Die Teichewurden abgelassen, eine Menge von Krebsen und Fischengefangen und in Düsseldorf verschleudert. Viel Wild wurdeerlegt und der ganze Wildstand verdorben. Die Pächte wurdeneingetrieben. 20 000 Dachziegel wurden vom Pfannofen wegverkauft, überhaupt in Linnep alles geraubt, was zu transpor-tieren war.

Am 22. 6. 1743 sandte der Richter Herseler von Natingenden Befehl an die Räuberbande, das Haus Linnep zu räumen.Die Eindringlinge verweigerten dies. Am 24. 6. erhielt derOberstleutnant de Glands vom Gouverneur den Befehl, die