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allseithiger vergnügenheit gleichfalls verdienstlich zu machen getrachtet,anerwogen der erstere viele iahr bey weyl. Philipp Wilhelmbs Churfür-stens zu Pfaltz Ldt. sehr nutzbahre dienste seiner bekanten vortrefflichenaigenschafften zufolge nicht nur in vertrettung der geheimben Rathsstellesondern auch Verrichtung verschiedener wichtigen gesandschafften beständigund dermaßen vergnüglich geleistet, daß Er auch wegen seiner bey demPfaltzischen Churhauß und dem gemeinen weesen vorderist erworbenenstattlichen Verdiensten, nach seinem todfall vielfältig bedauret worden, seinVatter nit weniger bey ietzt gemelten Churfürstens zu Pfaltz und nach-gehends Chur-Cöllen Ldt. Ldt: die Raths stelle bekleidet und fruhezeittigabgestorben. Er Wilhelmb Joseph Hertmanni beeder rechten Licentiataber, durch seinen ungemeinen fleiß und begierde zu solcher Wissenschaftin geist- und weltlichen rechten gelanget, daß Er bey dem ChurfürstlichenCöllnischen weltlichen Statt- auch halß- und peinlichen gerichten zu Bonndie Schöffen- und Beysitzersstelle noch würcklich verrichten thue, Unß demheyl. Röm. Reich und Unserem Ertzhauß Österreich auch gleichmäßige treugehorsambste dienste fürohin erweisen zu können deß allerunterthänigstenerbietens ist und wohl thun kan, soll und mag.
So haben Wir demnach mit wohl bedachtem muth, guttem rath undrechten wissen Wilhelmb Joseph Hertmanni diese besondere Kayl. gnadegethan und Ihm sambt seinen ietzig- und künfftigen ehelichen leibs Erbenund derselben Erbens Erben absteigender sprossen manns- und weibspersohnen in alle zeith in den stand und grad deß adels Unserer und deßheyl. Reichs auch Unserer Erbkönigreichen fürstenthumb- und Landenrechtgebohrner Lehens-turniers-genoß- und Rittermäßiger Edelleüth er-höbt, darzu gewürdiget geschöpfft, geadelt, und sie derselben schaar, gesell-und gemeinschafft deß adels zugesellet und vergleichet, inmassen und ge-stalt, alß ob sie von Ihren vier Ahnen vatter- und mutter geschleißtenbeyderseiths recht Edelgebohrne Lehens-turniers- genoß- und RittermäßigeEdelleuth weren.
Und zu mehrer gedächtnus haben wir Ihme Wilhelmb Joseph Hert-manni seinen ietzig- und künfftigen ehelichen leibs Erben, und derselbenErbens Erben mann- und weibs persohnen diese besondere Kayn gnadgethan und Ihme daß nachstehende adeliche wappen hiemit allergnädigstvergönnet, alß mit nahmen einen in -drey feldungen nach der breiteabgetheilten schild in dessen unterer weiß oder silberfarben feldung einzum lauff geeichter rother Hirsch mit gelben oder goldenen gewaichenunter und ausf beyden seithen deß Hirsches drey sechseckete blaue stern inrother feldung, lincker seiths ein grünes schildlein, und in rechter seithsblauen oder lassur färben feldung zwölff goldene sechseckete stern überein-ander der ordnung nach zu sehen, aufs dem schild stellet sich ein gecrönteradelicher offener turniers helmb mit anhangenden klainod, auff der lin-cken Hand mit blau und gelb oder goldfarben, und auff der rechten Handweiß- und roth vermischten helmbdecken gezieret, ob der cron aber ist eingleicher in dem schild beschriebener Hirsch biß über den halben leib zwischenzweyen mit den sachsen einwerths gekehrten, alß zur lincken weisen, undzur rechten seithen blauen adlers flügen abzunehmen, so in mitte dieses