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Es geht aus diesem Testament klar hervor, daß er seine Stiftung machte,um dem Umsichgreifen der Reformation einen Damm entgegenzusetzen, aufdaß aus seinem Vermögen solche befähigte junge Leute die Mittel zueiner wissenschaftlichen Ausbildung erhielten, die an dem katholischen Glaubenmit unverbrüchlicher Treue festhielten. Der Zweig der Familie Hertmanni,soweit er den Namen Hertmanni trägt, und der allein an derStiftung partizipieren könnte, ist seit etwa 1864 evangelisch geworden, scheidetalso vollständig aus. Denn das Testament bestimmt, daß nur solche Familien-glieder teilnehmen können, die katholische Theologie und Jurisprudenz, selbst-redend als Katholiken, studieren.
Diejenigen, welche in den Genuß dieser Stipendien traten, wohnten ge-wöhnlich zunächst in dem Montaner-Convikt, das zu dem Montaner Gym-nasium, einem der 3 Kölner Gymnasien, gehörte; später bezogen sie die KölnerUniversität. Die Söhne Johanns —400/— studierten alle auf Grund dieserStipendien.
Im Folgenden geben wir eine genaue tabellarische Übersicht, durch welchedi« verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den Familien Orth ab Hagen,Kessel und Hertmanni klar zu Tage treten.