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Bormann und heiratete am 19. 5. 1914. Die Trauung vollzogebenso wie die ihrer Schwester der Mann ihrer Cousine Cläre Pell-mann, geb. Hertmanni. Richard Bormann wurde am 15. 9. 1884 alsSohn des Fabrikanten Wilhelm Bormann und seiner Frau Luise,geb. König, in M.Gladbach geboren. Nachdem er das Gymnasiumseiner Vaterstadt absolviert, bezog er 1903 die Universität Göttingen,um Chemie zu studieren. Nach Ablegung des 1. chemischen Verbands-examens diente er sein Jahr als Einjährig-Freiwilliger beim1. Oberelsässischen Feldart.-Rgt. Nr. 15 in Straßburg ab 1905—1906,setzte alsdann dort seine Studien fort und promovierte am 28. 2.1910 zum Or. pbil. nat.
Im März 1910 trat er in das väterliche Geschäft in FirmaW. Hofmann L Co., M.Gladbach, Fabrik techn. Oele und Fette.1920 wurde er Teilhaber.
Bei Ausbruch des Krieges zog er als Leutnant mit seinemRegiment ins Feld zum Westen. Am 29. 1. 1915 verlor er durch einIagdunglück sein rechtes Auge, führte aber 1916 bei der Ersatz-abteilung des Regiments in Kreuznach eine Batterie. Seit Ende1916 war er von seiner Firma, die mit Heereslieferungen betrautwar, für die weitere Dauer des Krieges reklamiert.
Seine Kinder sind:
4/92 a Reimar Bormann, geboren 2. 11. 1916 in Kreuznach
4/93 /^Luitgard Bormann, geboren 12. 12. 1921 in M.Glad-
bach, LUrriperstraße 25.
4/94 c. Else Hertmanni, geboren 16. 6. 1894zu Rheydt, hat sich dem Gärtnerberufe ge-widmet.
4/9Z 4. Karl Hertmanni, das 4. Kind aus derEhe des Notars Bernhard Hertmanni undseiner Frau Julie geb. Buchacker, wurde ge-boren am 24. 6. 1856 zu Mayen. Bei derVersetzung seines Vaters nach Natingen kamer zugleich mit seinen Brüdern Fritz undRichard aufs Gymnasium zu Moers, wo siezuerst bei fremden Leuten in Pension waren,dann aber nach dem Tode des Vaters unddes alten Onkels Pütz zusammen mit derMutter und den übrigen Geschwistern in dasPütz'sche Haus am Steintor in Moers über-siedelten.
Doch lassen wir ihn mit seinen eigenen Worten, die sein ganzesWesen kennzeichnen, über seinen Lebensweg plaudern:
„Als die Mutter mit ihren 9 Kindern ins Haus der Tante über-gesiedelt war, hieß es natürlich sich einrichten und einschränken.
Hertmanni (4/94)