Druckschrift 
1 (1928) Die Familie Hertmanni
Entstehung
Seite
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s. Margarethe Forst, die 1614 Gerhard von Othkgraven zu Simpelveldheiratete.

b. Johann Forst zu Nörpsrath. 1635 wird er mit Nörpsrath belehnt.Seine Frau: Katharina von Bocholtz-Orey zu Haus Houf bei Bocholtz.

Aus der Ehe dieser letzten stammte Johann Nicolaus von Vorst geboren zuAachen, Besitzer der Güter Nörpsrath und zu Houf, Amtmann zu Poppenburg,Landhauptmann des Stiftes Hildesheim. 1647 wird er mit Nörpsrath belehnt.Er heiratete zu Köln in St. Peter am 22. 11. 1641 Elisabeth Roemer, Tochtervon Adam Roemer und Gertrud Roperti. Im Jahre 1670 muß er tot gewesensein.

Dieser Johann Nicolaus ist der Vater der Anna Katharina, der GattinHertmannis gewesen. Sie ist 1 670 b) geboren, besaß eine Hälfte von Nörprathund Houf. Letzteres wurde aber 1725 an Earl Lothar von Limpens verkauft.Sie hatte mehrere Geschwister (außer 3 klein verstorbenen):

s. Adam Jacob von Vorst, getft. 10. 8. 1644 zu St. Peter in Köln

b. Johann Gottfried von Vorst trat seine Rechte auf die Familiengüter anseine Geschwister ab. Er war königlich dänischer Oberstwachtmeisierund verheiratet mit einer von Wedell. Deren Sohn war der kurkölnischeLeutnant Johann Gottfried von Vorst, verheiratet mit Margarethe vonBerck.

c. Johann Arnold von Vorst besaß die andere Hälfte des Gutes Nörpsrath,wurde 1698 damit belehnt. Er war kurkölnischer Hauptmann und Amt-mann von Alpen. Er soll mit einer Hülsmann aus Bonn verheiratetgewesen sein, ohne Kinder zu hinterlassen.

-l. Johanna Maria Magdalena von Vorst war verheiratet mit JohannJoachim Pangh zu Blatzheim. Aus dieser Ehe stammten 2 Kinder:nämlich Gerhard Adam Pangh geb. 1679, gest. 15. 4. 1728 als Abt zuHeisterbach, und eine Tochter Agnes Maria Pangh, die Nonne imKapuzinerinnen-Kloster St. Katharinental in der Meyl bei Wassen-berg war.

Von diesen Eheleuten Pangh existiert noch eine Schuldurkundeüber 800 Reichsthaler zu Gunsten ihres Oheims, des Kanonikus Roemervom Jahre 1677 zu Köln.

Das GutDie Hoeff" hat Wilhelm Joseph Hertmanni nach dem Todeseines Schwagers Johann Gottfried von Vorst im Jahre 1725 verkauft^ undzwar, wie oben schon erwähnt, an Karl Lothar Limpens und Kath. Anna geb.von Eschweiler für 2750 Rthlr. Es existiert noch ein Gesuch der Nonne AgnesMaria Pangh an den Kurfürsten zu Köln, worin sie ihn bittet, ihrem OheimJohann Wilhelm von Hertmanni auszugeben, aus dem Vergleiche vom 26. 8.1681 zu Bonnwegen des unberechtigten Verkaufs von Buchholtz eine Ent-schädigung an das Kloster in der Meyll zu zahlen und dafür die Einkünfte desGutes Norbisrath zu verpfänden". Und noch aus dem Jahre 1728 finden wir

') Eine Abschrift des Aktes siehe Seite 417 ff.