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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
Seite
209
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Von schriftl. und Mndl. UnMrnHt. roz

Der die Vorlesungen eines Lehrers mit Nutzen HS»ren will, muß vor der Stunde des Unterrichts sichvorläufig mir den Gegenständen bekannt machen, überdie gelehrr werden soll. Dieses leitet seine Aufmerksam»keil besonders auf die wichtigsten Punkte, und auf das,was am meisten für ihn einer Erklärung bedarf. DieEinwürfe, welche er sich vorher dachte, leiten ihn, be»sonders in Begehung auf dieselben den Unterricht auf»zusassen. Was er während der Vorlesung darüber be»werkt, kann er mit einigen Worten schriftlich notiren,so wie überhaupt die wichtigsten Ideen, die den ganzenGang des Vortrags leiten (um diesen hernach im Zursammenhange wieder durchdenken zu können), fernerdiejenigen Dinge, welche nicht sogleich ins Gedächtnißanfgefaßt werden können (z. B. Nahmen, Iahrzahlen,Düchertitel, Eintheilungen, Zusätze dieaufErfahrungs»kenntnissen beruhen u. dgl.)» Den ganzen Vortragdes Lehrers nachzuschreiben, ist nicht anzurathen, weildabei- oft das Wichtigste überhört und unter mechanirschen Arbeiten das eigene Nachdenken gcstöhrt wird.Daß nach der Stunde das Gehörte aufs neue durch»dacht werden müsse, ist an sich klar. Die Art dieserWiederholung leitet mancherlei- Abänderungen, und wirdvon einem fleißigen Zuhörer nicht nur nach einzelnenVorlesungen, sondern auch nach Beendigung eines jedenHauptabschnitts angestellt werden. Bald wird er selbstetwas über die Materie aufsehen, bald Schriften, diezur weitern Erläuterung dienen, Nachlesen, bald sich mitdem Lehrer selbst oder einem andern Freunde darüber»nterreden. Nach Endigung deck Unterrichts überdie ganze Wissenschaft wird er sie noch einmal ganz durch»*4