Von Beobachtungen und Versuchen, rzy
ohne weiteres Nachdenken über die Gesetze der Natur,nach welchen die Erscheinungen zu erklären sind, Zimmer«fort eine Menge solcher Wahrnehmungen, die zunächstnur einzelne Urtheile, aber keine allgemeine, geben,z. D. wir sehen, daß Gewitterwolken aufziehen, daßes blitzet, daß ein Blitz einschlägt, zündet u. s. w.Wir bemerken, daß der Mond in einer gewissen Zelt! seinen Lauf um die Erde vollendet, oder daß durck die' Berührung eines Kalksteins von einer Säure ein Auf«
> brausen entsteht. Diese sinnliche Erfahrungen geben' Veranlassung, über ihre Ursachen weiter nachzudenken,
und die Wahrnehmungen nach den Gesehen des Ver»standeS zu verknüpfen. Daraus entsteht vernünf«tige LrfahrungSkennlNiß. Ihre Absicht ist,das Wesentliche einer Sache von den zufälligen De«schaffenheiten zu scheiden, die Ursachen und Wirkungenund den wechselseitigen Einfluß der Erscheinungen zuentdecken, überhaupt die Gesetze, nach welchen die Na,kur wirkt, auszusuchrn. So leiten z. B. die Erfah-! rungen von den Gewittern, auf die Entstchungsartj derselben durch die Elektricität, und dadurch auf dieMittel, uns vor manchen schädlichen Einflüssen dersei«den zu sichern. Die Erscheinung des Ausbrausens deri Säuren mit Kalksteinen ». d. gl. führen zur Bestin»
, mung der Chemischen Verwandtschaften dieser und an«^ derer körperlichen Stoff«, woraus sich hernach noch, eine Menge anderer Wahrnehmungen erklären lassen.Die Betrachtung des Laufs der Planeten um dieSonne, oder des Mondes um die Erde führt auf da<
> allgemeine Naturgesetz der wechselseitigen Anziehung^ der Körper, welche verbunden mit dem Gesetz« der!
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