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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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r22 Von Vermeidung der Irrthümer.

als Key gesundem Zustand dieser Sinnwerkzcuge, undtäuscht sich sehr, wenn er z. B. die Speisen und Ge-tränke, die ihm alsdann nicht schmecken, für schlechterhält. Der Sinn des Gefühls durch die Fingerspi,tzcn wird abgestumpft, wenn die Haut, welche dieNervenenden bedeckt, durch grobe Arbeit zu hart ge,worden ist. Auch durch krankhafte Zufälle des Ge-hörssinnes, durch Sausen vor den Ohren, anfangendeTaubheit u. d. gl. werden viele irrige Vorstellungenerzeugt.

2) Jeder vorhergegangenc stärkere Eindruck schwächtden folgenden. Also wird dieses auch bey sinnlichenWahrnehmungen der Fall seyn. Man empfindet weni-ger richtig, wenn die Organe eine Zeitlang zu starkafficirt worden sind. Daher hört z. B. der Müllerdas Klappern seiner Mühle nicht mehr, und wird auchanderes starkes Getöse für gering halten. Leute,die stets an einem starken Feuer arbeiten müssen, wiein Schmelzhütten, Glashütten u. d. gl. werden gegendie Empfindungen geringerer Hitze abgestumpft. StarkeGetränke und gewürzhafte Speisen reiben den Ge-schmack zu sehr, so das geringere Reihe nicht mehr fürangenehm gehalten werden. Wenn man aus derWinkerkälte in ein warmes Zimmer, oder aus der Sonnmerwärme in einen kühlen Keller tritt, so beurrheiltnian den Grad der Temperatur der Luft meistens falsch,wenn man sich nicht erinnert, daß die plötzliche Ver-änderung des Einflusses auf unfern Körper schuld daranist. Wer oft hoch steigt, täuscht sich, wenn erglaubt, daß die Höhe abgrnommen habe: denn die Ge-wohnheit veranlasset dies« Vorstellung. Wer ein