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Von den Begriffen.
cipicn einer Kenntniß nicht blos durch die Vernunfterkannt werden, sonder» wo die Gegenstände des De,griff« durch die Erfahrung gegeben werden, z. B- inder Naturgeschichte, Naturlehre u. d. gl. werden diewesentlichen Merkmale nur zum Theil aufgefaßt. Die-se innere Merkmale zusammen, verbunden mit andernAuffern» öfters nur zufälligen, die dazu dienen, umden Gegenstand von andern ihm ähnlichen zu untcrschri-den, geben zwar keinen ausführlichen Begriff, aberdoch einen zum vorliegenden Zwecke hinreichend deutelichen. Man nennt einen solchen, aus äussern Merkemalen allein bestehenden, oder aus äuffern und inner»Merkmalen ziffammcngesehten Begriff eine Beschreibbung. Z. B. die Beschreibungen von Pflanzen,Thieren, fenerspeyenden Bergen, Feuerkugeln, Was«serhosen, Eometen u. d. gl. — Man würde in sollchen Fallen nicht alle Merkmale angeben, wenn manauch dazu im Stande wäre. Denn meistens sind eienige charakteristische Kennzeichen schon hinreichend, umdie Sache von andern zu unterscheiden.
Dichter und Redner brauchen keine vollständigeErklärungen der Begriffe, sondern nur Beschreibungen,wenn fie z. B- die Hauptzüge eines glücklichen Lebens,einer reizenden Landschaft, einen Sturm, ein Gewit-ter u. d. gl. darsteüen wolle». Sie mahlen ihren Ge-genstand mir solchen lebendigen Farben, daß der Zuhö-rer oder Leser eine anschauliche Zdee davon bekommt.Die Deutlichkeit der Begriffe, welche durch Absonde-rung von Merkmalen erhalten wird, heißt dielogische im Gegensatz gegen die Anschaulichkeit dexVorstellung, welche die ästhetische Deutlichkeit grr