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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Einleitung.

fahruug und Weltkenntnis, weiter ausbilden muß.Die wissenschaftliche Logik bringt das, was dieNatur verliehen hat, auf gewisse Regeln. Die er-ster« ist eine Fertigkeit, die letztere eine Wissen-schaft: die erstere kann wohl geübt, aber nicht er-lernt werden, die letztere ist ein Gegenstand derErk'enntniß, und kann als solcher mitgetheilt underlernt werden. Es geht bey dieser, wie bey allenandern wissenschaftlichen Kenntnissen, daß sie inVergleichung mit natürlichen unsystematischen Ein-sichten von einigen zu sehr erhoben, von andern zusehr herabgewürdigt wird. Wer behaupten woll-te, daß man ohne Kenntniß der wissenschaftlichenVernunstlehre nicht richtig urtheilen und schliefenkönne, würde etwas sehr ungereimtes sagen, unddurch sein eigenes Beyspiel beweisen, daß gelehr-te Kenntniß ohne Urteilskraft vor den gröbstenFehlschlüssen nicht schützen kann. Wie unendlichviele Erfahrungen lehren, daß Menschen von sehrmittelmäsitzen Verstandeskraften auch ohne Kennt-niß der Schullogik richtig rasonniren, und ohneMühe das Irrige vom Wahren zu scheiden wissen!Mutterwitz ohne Gelehrsamkeit ist gewiß vorzügli-cher als die letztere allein. Keine Schule kannihn ersetzen, wenn er fehlt, (wie sich Kant aus-brückt ).

- Aber so wie der mechanische Künstler fertigerarbeitet, mehr Erfindungen macht, und sich vorunnöthiger Mühe und Kosten hüten kann, wenner kein bloser Empiriker ist, sondern von den wis-senschaftlichen Principien seiner Kunst, die aus