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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Metaphysik.

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In dieser Rücksicht können wir die Seels eine Sub«stanz nennen, welche für sich bestehet, und sich nichtverändert, und die ihre Accidentien, oder veränderli-chen Beschaffenheiten hat.

§. 2Z0.

2) Die Einheit des Selbstbewnßtseyns kehret mich»daß ich nur eine Seele habe. Es ist immer ein unddasselbe Wesen, welches empfindet, denkt, sich ent-schließt» u. s. w. Also wäre es widersinnig, mehrereSeelen in einem Körper anzunehmen, von denen dieeine allenfalls Erkenntnißkräste, die andere Willens-kraft besäße, und die in einer Harmonie stünden: denndieses ist gegen unser Selbsthewußtseyn.

§. 2ZI.

I) stLir sind uns ferner bewußt, daß wir nochdiese'lbigen sind» welche schon vor fünf, zehn und Meh-rern Jahren gedacht und gehandelt haben, und daßsich also unser eigentliches Ich nicht in ein anderesverändert habe. Die Vorstellung des Jchs kommt beyallen andern Vorstellungen vor, also ist es immer das-selbe, welches vorher war (identisch.)

§. 2Z2.

4) Ich unterscheide meine eigene Existenz,' daSDaseyn meines denkenden Jchs von allen Dingen aussermir, nicht nur von fremden Körpern, sondern auchvon meinem eigenen, a) Die Kräfte der Körper, sichauszudehnen, sich wechselsweise anzuziehen oder zurückzu stoßen, u. d. gl. sind von den Kräften der Seele(urtheilen, schließen, begehren, verabscheuen) ver-