Metaphysik.
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tz. S22.
Ausser diesem allgemeinen Begriffe können wir«an der Wett im Allgemeinen nichts wissen. MancheSätze, welche man vor Zeiten gewöhnlich in der ratio-nalen Kosmologie von allen möglichen Wetten über-haupt angenommen hat, können in dieser strengenAllgemeinheit nicht apodiktisch erwiesen werden. Wennwir aber dasjenige, was wir aus Erfahr,ung von derwirklichen Welt wissen, mit unfern Vernunftgesetzenzusammenhatten, so ergeben sich einige Sätze, welcheIn Ansehung unserer Wett allgemeine Gültigkeit haben.Es sind folgende: i) Alles in der Welt stehet imZusammenhänge der Ursachen und Wirkungen. 2) Esist alles nach einpr gewissen Zweckmäßigkeit geordnet.Z) Die Wirklichkeit keines Dinges in der, Welt ist ab-solut nothwendig. 4) Die wirkliche Wett ^ist voll-kommener als alle mögliche Welten,
§. 22z.
1) Natürliche Begebenheiten sind, dienach den Gesetzen der Natur im Zusammen-hänge der Ursachen und Wirkungen geschehen. Diesesist der Lauf oder die Ordnung der Natur,; z. B. dasFallen des Regens, des Schnees, das Entstehen derGewitter, das Wachsen und Verdorren der Pflanzensind natürliche Begebeüheiten. Die Vernunft desMenschen ist so eingerichtet, daß sie bey allen Bege-benheiten den natürlichen Zusammenhang der Ursachenund Wirkungen aufzusuchcn strebt. Daher ist diesesals eine allgemeine Eigenschaft aller Dinge in der Wett
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