Metaphysik.
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§. 200 . «
Die Erfahrungen, welche wir über die Verände-rungen unseres eigenen Anstandes und des Zustandesanderer Dinge machen, lehren uns, daZ Ursache undWirkung in der Wett verknüpft sind, z. B. alle Vor-stellungen, Empfindungen, Entschlüsse haben ihreGründe entweder im vorhergehenden Gemüihszustan-Ls, oder in äuffern Dingen. Das Wachsen, Grü-nen, Verdorren der Pflanzen hat seine Ursachen in derNatur, u. s. w. -
§. 20l.
Ausserdem ist es ein Gesetz deS nrenschlr--chen Verstandes, daß wir uns alle Veränderun-gen in der Welt, (nicht HIos diejenigen, bei, welchenwir durch Erfahrung den.Grund entdecken), imZusammenhänge der Ursachen und Wirkungen vocstcLen^ müssen. Dieser Satz des zureichenden Grun-> des (^nincipiuin r.ilionis «ukiicieritis) kann auf
l folgende Weise cmsgedruckt werden: Jede Wir-
kung muß ebnen zureichenden Grund ha-ben, dessen Folge sie ist, und sie ist selbstwieder Grund von andern Folgen. Darausfolgen die Sätze; wenn die Ursache vorhanden ist, s»folgt auch die Wirkung'— wenn die Ursache gar nicht«der zum Theil Ha ist, (nicht zureichend ist) so folgtj auch die Wirkung gar nicht, oder nur zum Theil. —>j Einerlei Ursachen haben einerlei Wirkungen, und um-i -ekehrt.
Das Kind, welches noch wenige Erfahrungen über denCausal^ummmenhang machen kann, fragt dennoch nachder -Ursache irgend einer Leränderung, und setzt voraus,