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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
Entstehung
Seite
151
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Metaphysik. rzr

§. iy6.,

Jedem Dinge wird die Beziehung auf seine we»sentlichen Stücke Einheit, Wahrheit, Ord-nung und Vollkommenheit (in metaphysischemSinne) zugeschrieben. (Ornne en8 68t rrnurn, ve-rum, donum et persiectum). Die mannigfaltigen'Bestimmungen, welche im Wesen eines Dinges zuEinem verbunden sind, machen seine Einheitaus. Seine Wahrheit besteht darin, daß unterdey mannigfaltigen Merkmalen keins dem andern wi-dersprechen darf, weil sie sich sonst unter einander auf-heben würden. Weil alle innern und aussern Be-stimmungen eines DingeF in dem Wesen selbst, ent-weder gänzlich, oder zum Theil gegründet sind, sostimmen sie zusammen. . Die Zusammenstimmung desMannigfaltigen nach gewissen Regeln ist Ordnungund Vollkommenheit.

§- iy7-

Dasjenige ist nothwendig, dessen Gegentheilunmöglich ist. ' Absolut nothwendig, wenndas Gegentheil absolut unmöglich ist, z. B. die we-sentlichen Stücke gehören absolut nothwendig zu demWesen eines Dinges. Auch die Grundsatz« des Ver-standes, z. B. daß das Ganze größer ist, als einTheil desselben daß jede Veränderung ihre Ursachehat, u. d. gl. sind für jeden Menschen zu allen Zei-ten absolut.nothwendige Wahrheiten.

Hypothetisch nothwendig ist, dessen Ge-gentheil hypothetisch unmöglich ist, z. B. wenn mandrey grade Linien zusammenfügt, daß sie einen Raumeinschließen, so folgt nothwendig unter dieser Bedin-