Metaphysik.
sprechende» Prädikaten das eine zu und das anderenicht.
Man brückt den Satz des Widerspruchs (x,1n-, vipium conrrnäicrioilis), welcher die Bedimillng allerMoglichk.it enthält, also aus: Etwas kann nichtzugleich a und nicht n seyn, lind versteht unter »irgend ein Prädikat: z. B. eine Blume kann nicht zu-gleich gelb und nicht gelb seyn.
H. it)i.
Wenn etwas, was nicht in Verbindung mit an-dern Dingen betrachtet wird, ohne Rücksicht ans an-dere Umstände zu nehmen, möglich oder unmöglich ist,so ist es an sich, sch-lrchterd ings (absolut)möglich oder unmöglich. Z. B. es ist an sich mög-lich, daß ein 'gr-dliniger Triangel gleichseitig sey, ^aber an sich unmöglich, das er vier Seiten habe. —Was im Zusammenhänge mit andern Dingen', untergewissen Umständen möglich oder unmöglich ist, istbedingt, (hypothetisch) möglich oder unmöglich, z.B. daß ein gewisser Körper, (Holz, Eisen, einMensch) auf dem Wasser scssw imme, ist nach Um-ständen, also bedingt möglich oder unmöglich.
Man irret sich nicht leicht in der Beurtheilung, ob et-was absolut möglich oder unmöglich sey; aber öfters da-rin , ob es hypothetisch möglich oder unmöglich sey»>venn'mali die Umstände, die darauf Einfluß haben, nichtgenau weiß, oder nicht recht überlegt,
§- IY2>
Wenn iinSin Dinge eine gewisse Beschaffenheit zu-tonimen kann , oder nicht: so ist es"in Ansehung der-selben noch unbestimmt. . Wen» ihm abeb eine zu-