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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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142 Logik oder Vernunftlehre.

unterredct. Dadurch bekommt man Gelegen«heit, manche Zweifel und Einwärfe zu heben,und das Dunkle und Verworrene in seinen eige«uen Vorslellungsarten aufzuhellen.

?- iSZ.

Wer andere Menschen mündlich oder schriftlichbelehren, überzeugen oder widerlegen will, hat ver-schiedene Regeln zu beobachten.

i) Sein Vortrag muß verständlich und deutlichseyn. Er muß das, was er lehren soll, voll-kommen inne haben, und sich selbst alles so vielals möglich deutlich gedacht haben; seine Sähemit paffenden Beyspielen erläutern; auf die Fä-higkeiten seiner Zuhörer Rücksicht nehmen, undseinen Vortrag ihnen anzupassen suchen; undauf die wichtigsten Gegenstände besonders auf-merksam machen.

r) Er darf nicht ohne Ngth von dem gewöhnlichenSprachgebrauch« abweichcn, und muß sich im-mer bestimmt auszudrücken suchen.

z) Seine Gedanken müssen nach einem richtigenPlane verbunden werden; daher muß er dieGründe und Folgen in natürlicher Ordnung zu-sammen stellen.

4) Der Vortrag muß vollständig seyn, alles ent-halten, was nothwendig zur Sache gehört, oh-ne unnöthige Weitlauftigkeit.

5) Der Lehrer muß auch die vorzüglichsten Bücherkennen, die über seinen Gegenstand geschriebenworden sind.