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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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139
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Logik oder Vernunftlehre. 139

türe besteht diirin, daß n. in . ie Scunde'n, worinman sich durch Schrift m '.wi.-richten will, bequemeraaswahirn kartnz als die, welche zum mündlichen Un-terricht bestimmt sind, und daß man daher besser denZeitpunkt treffen kann, wo man züm genauen Prü-fen und Durchdenken einer wissenschaftlichen Materiebesonders aufgelegt ist. Diese Bemerkungen überdie Vortheile der Lektüre sollen indessen dem eigen-thümlichen Werthe des mündlichen Unterrichts nichtsbenehmen.

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§. I8i.

Regeln, um mit Nutzen zu lesen:

1) Jeder muß diejenigen Schriften am meistenund fleißigsten studiren, welche für seine» be-stimmte» Zweck, für sein Amt, oder für dieWissenschaften, denen er sich widmen will, dievorzüglichsten sind. Daher muß er sich, sobaldes möglich ist, Kenntniß von den besten Schrif-ten seines Fachs zu erwerben suchen.

2) Es ist nicht gut, wenn man zu geschwind undviel liefet, ohne das Gelesene zu prüfen, gehö-rig zu nutzen, und zu ordnen.

Z) Gute Bücher müssen .mehrmals gelesen werden.Das erstemal kann man sie flüchtig durchgehen,run eine allgemeine Uebersicht davon zu erhalten.In der Folge müsse» sie langsam und.mit Auf-merksamkeit gelesen werde», um den Plan undZweck des Verfassers zu übersehen. In wissen-schaftlichen Büchern, worin ein genauer Zu-sammenhang herrscht, muß ma» bex jedem Sa-

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