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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Logik' oder Vernunftlehre.

lich. Denn die Wahl des Guten und Nützlichen, undfolglich die Beförderung unserer Vollkommenheit undGlückseligkeit hängt von dem richtigen Gebrauche unsererDenkgcsetze ab.

§. 106.

Die Logik zerfällt in zwen Theile. Der ersteenthält die Regeln des Verstandes im Allgemeinen,nach welchen wir uns Key allem Denken richten müssen.Er heißt auch die reine Logik. Der andere Thcillehrt dis Anwendung dieser Regeln, bey dep vielenEinschränkungen, welchen der menschliche Verstandvon Natur unterworfen ist. Er handelt von'denQuellen der Jrrthümer, welche durch die Sinne, Ein-bildungskraft, Leidenschaften, Vorurtheile u. s. w.veranlasset werden; und von den Mitteln, dieselben zuvermeiden: ferner von dem rechten Gebrauche der Er-weiterungsmi'ttsl unserer Erkenntmß, z. B. von denRegeln, die wir bey Beobachtungen und Versuchen,bey Prüfung eines Zeugnisses, bey Auslegung derSchriften, Verlheidigung eines Satzes, Widerlegungirriger Meinungen u. d. gl. zu beobachten haben.

Erster T h e i l.

tz. 107.

Das Vermögen zu denken, oder der Verstandj.n weiterer Bedeutung, ist das Vermögen,mehrere Vorstellungen in einc.m. Bcwußtseyn zu ver-binden. Dieses Denkvermögen kann auf dreyerlei Art