A'esthetik.
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sich auf Moralität, Religion und höhere Menschentvörbebeziehenden Ideen und Gefühl/, um welcher willen dosphysisch-dynamisch-große Objekt erhaben gonenntwird. Genau zu roden, ist es also auch hier nicht derfurchtbare Gegenstand, sondern die durch denselben, ver- smittelst der sich ihm beigesellenden Vorstellungen und Ge- ,'.fühle, hervorgebrachte Gemüthsrührung, welcher dasPrädikat des Erhabenen eigentlich zukommt (vergl.
H. sZo.) — Rdch ist zu bemerken, daß ein Zustand ruhi-ger Betrachtung erfordert wird, wenn sich die Gefühledes Erhabenen durch Reflexion ln der Seel? entwickelnsollen. Wo man sich wirklich in Gefahr befindet und' sichim Ernste fürchtet, (wir wenn man selbst vom Sturm aufden MecresweAen umhergeschleudert, oder einer feuerspei-enden Batterie entgegen geführt wird), da Haben jeneGefühle nicht wohl Statt.
Aus dem bisher Gesagten ist begreiflich, warumFurchtlosigkeit und ein im Dienste der Pflicht bewiesener iHeldenmut!) jedermann die tiefste Bewunderung und die !innigste Hochachtung abndthigest. Es läßt sich isicklS fmoralisch-erhabencrs denken, als ein Mensch, der !nicht erschrickt, vor keiner Gefahr, die ihm bey Erfüllung !seiner Wichte» in den Weg kommt, zurückbcbt cder sweicht, sondern in dem, was er einmal angefangen bat, lmit ruhig-besonnener Standhaftigkeit fortfährt, sollte >auch am Ende seine physische Kraft den ihn bestürmende»Widerwärtigkeiten unterliegen. Ein solcher Mensch stellt suns durch sein Deyspicl die Hoheit und Würde, zu der iwir, als vernünftig-sittlich« Wesen, alle bestimmt sind, !gleichsam anschaulich vor Augen. Daher das Erhabene, iwelches viele kriegerische Scene» fz. W. der Lcd eines lEpaminondas, eines Wolfs, u. s. w.) ja der sKrieg überhaupt, wenn er.mit Ordnung geführt wird,an sich hat; daher endlich auch die selbst bey gesittete»Völkern vorzügliche Hochachtung für den tapfer» und zu-gleich Menschlich gesinnten Krieger.
Endlich bemerke man noch, daß nicht alles Furcht-bare auch erhaben ist: nur das mathematisch«
oder
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