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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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VIII
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Vorrede.

Die empirische Psychologie schienmir aus mehreren Gründen vor den übrigenWissenschaften stehen zu müssen. Die Kennt-niß der höhcrn und niedern Seelcnkrafte istnöthig, um die Regeln der Vernunftlehrebesser zu verstehen, die Schwierigkeiten,welche durch Sinnenschein , Irrungen derEinbildungskraft, Leidenschaften,' Vorurthei-le, u. s./w. der richtigen Anwendung der. VerstandcsgeseHe in den Weg kommen, zubegreifen, und die Mittel zu Erweiterungund Berichtigung der Erkcnntniß.anzuwen-den. Die Kenntniß des Niedern und höhernBegehrungövennögens und des Gefühlvermö-gens wird bcy dem Studium der moralischenWissenschaften und der Aefthetik nothwendigvorausgesetzt.' Ueber dieses ist die-Erfah-rungsseelenlehrc leicht verständlich, und kannfür jeden sehr anziehend gemacht werden,wodurch die Lust zu dem Studium der übri-gen philosophischen Wissenschaften vermehrtwird.

Daß die Logik vor der Metaphysik undden moralischen Wissenschaften stehet, bedarf