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Ueber Freiheit und Nothwendigkeit aus dem Standpunct christlich-theistischer Weltansicht : eine philosophisch-theologische Untersuchung
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empfehlen sein dürste, als das, was Schelling beson-ders in seinen Untersuchungen über das Wesender menschlichen Freiheit*) in Beziehung auf dieMißdeutungen zu bedenken giebt, welche ganz autz dem-selben Grunde namentlich sein eignes wie das System desSpinoza erfahren hat, — wenn es gleich nicht in seinerWeltansicht lag, die Anwendung davon zu machen, diesich für unfern Zweck daraus ergiebt.

Was dort Schelling sowohl über das Gesetz derIdentität und den Sinn der Copula im Urtheil,**) alsüber den Satz des Grundes sagt, enthält so ipso dieAnweisung in sich, wie allein das kriuoipiuriiliae richtig zu verstehen sei. Es scheint jedoch nöthig,gerade von dieser Seite die Sache ganz insbesondere insLicht zu setzen, um die logischen Mißgriffe aufzudecken,die in gewisser Rücksicht der Hauptgrund aller Blindheitsind, mit welcher Theologie und Philosophie von jehergeschlagen waren.

Zu dem Ende bemerken wir, daß es keineswegs hin-reichend und unbedingt gegründet sei, wenn in der Logikohne Weiteres die Regel aufgestellt wird: Ein Dingkönne nicht als ^ und zugleich als nicht

*) Philos. Schriften. Bd. I.

Vgl. über denselben Gegenstand Lelbnltz in s tte-8pon8. sä olsteott. VVissv^vaUi eontrs äHiiilsleni et inoarns-tiunem Der slUsriwi. Opp. eil. Ontens. I. psg. 11.